INSEA & Kooperationen

Starke Patienten leben besser!

Das Leben mit einer chronischen Erkrankung wie Rheuma, Diabetes oder Depression verändert den Alltag von Betroffenen und ihren Angehörigen. Sie müssen sich nicht nur aktiv um ihre Gesundheit kümmern, sondern möchten soweit wie möglich ihren normalen Aktivitäten nachgehen, müssen gleichzeitig aber auch mit körperlichen und emotionalen Höhen und Tiefen umgehen lernen.

Um diesen Menschen zu helfen, wurde am Institut für  Epidemiologie,  Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) die Nationale Koordinierungsstelle für das Programm INSEA (Initiative  für Selbstmanagement und aktives Leben) etabliert. Die MHH einschließlich Patientenuniversität, die Barmer GEK, die Robert Bosch Stiftung, die Careum Stiftung und die Selbsthilfekontaktstellen Bayern e.V.  haben Ende 2014 einen Kooperationsvertrag vereinbart, um das Programm in Deutschland einzuführen. 

Fähigkeit zum Selbstmanagement

Die Kurse „Gesund und aktiv leben“ wurden auf Initiative und mit Unterstützung des Vereins EVIVO Netzwerk e.V. aus der Schweiz nach Deutschland gebracht. Die Einführung des Programms in Deutschland wird von der Careum Stiftung in Zürich gefördert, die Umsetzung wird ermöglicht durch Robert Bosch Stiftung und Barmer GEK.

„Wir sind sehr froh, dass es gelungen ist, dieses Projekt gemeinsam mit der Careum-Stiftung zu starten, die im Vorfeld viel ideelle und auch finanzielle Unterstützung geleistet hat und die nach wie vor über eine Netzwerkstelle die Ausbildung von Kursleitern und die Evaluation der Aktivitäten sicherstellt. Damit können wir die Ziele der Patientenuniversität, Kompetenzen der Menschen im Umgang mit Gesundheit und Krankheit zu stärken, mit einem weiteren Angebot umsetzen“, betonte Professorin Dr. Marie-Luise Dierks, Leiterin der Patientenuniversität. 

Eine Initiative für  Selbstmanagement und aktives Leben

Das INSEA-Programm ist die deutsche Version der erfolgreichen amerikanischen Kurse im «Chronic Disease Self-Management Program» (CDSMP), die an der Universität Stanford entwickelt und wissenschaftlich geprüft wurden. Das Programm ist mittlerweile evidenzbasiert und lizensiert.

Hier konnte nachgewiesen werden, dass sich die Lebensqualität der Teilnehmenden verbessert und die Energie sowie das psychische Wohlbefinden steigen. Erschöpfung und soziale Isolation nehmen dagegen ab. Auch verbessert sich die Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten. Die Kurse „Gesund und aktiv leben“ wurden auf Initiative und mit Unterstützung des Vereins EVIVO Netzwerk e.V. aus der Schweiz nach Deutschland gebracht.

Die Patientenuniversität an der Medizinischen Hochschule Hannover und die Selbsthilfekontaktstellen (SeKo)  Bayern e. V. sind die ersten deutschen Standorte im INSEA-Programm. Über die nationale Koordinierungsstelle,  sollen sukzessive  weitere Standorte hinzukommen.

Ein überregionales Netzwerk für chronisch Erkrankte

Seit 2011 werden diese Selbstmanagement-Kurse im deutschsprachigen Raum unter dem Namen „Gesund und aktiv leben“ (EVIVO) unter Federführung der CAREUM-Stiftung in der Schweiz verbreitet.

In Deutschland verfolgt INSEA das Ziel ein überregionales Netzwerk zur Förderung des Selbstmanagements für chronisch Erkrankte, ihrer Angehörigen und Freunde aufzubauen und mit mehreren Einrichtungen und Standorten zu betreiben. Zudem überprüft INSEA die Wirksamkeit des Programms in Deutschland.

Unsere Partner


 

Top