Über INSEA Kurse

INSEA  Kurs „Gesund und aktiv leben“

Leben Sie mit einer körperlichen oder psychischen chronischen Erkrankung oder ist jemand in Ihrer Umgebung von einer chronischen Krankheit betroffen?

Das Leben mit einer chronischen Erkrankung oder anderen Beeinträchtigungen ist nicht immer einfach und erfordert von den Betroffenen und ihren Angehörigen häufig Veränderungen im Alltag.

Das bedeutet, dass sich die Menschen aktiv um ihre Gesundheit kümmern, soweit wie möglich ihren normalen Aktivitäten nachgehen und damit umgehen lernen, dass es körperliche und emotionale Höhen und Tiefen gibt. Eine Unterstützung hierbei kann ein aktives Selbstmanagement sein.

INSEA „Gesund und aktiv leben“ ist eine hilfreiche Ergänzung zur medizinischen und therapeutischen Versorgung. Der Kurs unterstützt Sie, Ihre Lebensqualität bei chronischer Krankheit zu verbessern, Ihren Alltag und Ihre Medikamenteneinnahme gut zu organisieren, sich ausgewogen zu ernähren und körperlich aktiv zu sein.

Welche Themen und Aktivitäten gibt es im Kurs?

  • Individuell mit Schmerzen umgehen
  • Nützliche Tipps im Umgang mit der Erkrankung
  • Vorbereitung auf Arztbesuche
  • Entspannungsübungen
  • Ausgewogene, gesunde und genussvolle Ernährung
  • Bewegungsprogramm
  • Sich selbst motivieren
  • Wege und Ideen, um den Alltag kreativ zu gestalten
  • Das Selbstvertrauen im Umgang mit der Krankheit stärken
  • Mit Medikamenten leben
  • Mit Familie, Freunden und Fachpersonen kommunizieren
  • Ziele setzen und Handlungspläne erstellen
  • Gespräche
  • Brücken zur Selbsthilfe (nur in Bayern)

Der INSEA Kurs

Bei den Kursen „Gesund und aktiv leben“ handelt es sich um ein strukturiertes Selbstmanagementprogramm, in dem die Teilnehmenden über einen Zeitraum von sechs Wochen einmal wöchentlich in 2,5 Stunden Handwerkzeuge des Selbstmanagements kennenlernen und diese zusammen einüben. Zum Beispiel entwickeln Sie Handlungspläne, die ihnen helfen, selbstgesteckte Ziele mit Freude und Zuversicht zu erreichen.

 

Kursleitung - Experten aus Erfahrung

Geleitet werden die Gruppen von ausgebildeten Kursleiterinnen und Kursleitern (immer zwei im Tandem). Mindestens eine dieser Personen ist direkt oder indirekt von einer chronischen Erkrankung betroffen.

 

Wie lange dauert ein Kurs?

Ein Kurs geht über 6 Wochen, in denen sich die Gruppe ein Mal pro Woche für je 2,5 Stunden trifft. An den Standorten in Bayern werden an einem 7. Kursabend Selbsthilfegruppen vorgestellt. Es steht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbstverständlich frei, ob sie sich einer Selbsthilfegruppe anschließen oder nicht.

 

Für wen und für welche chronischen Krankheiten ist der Kurs?

Der Kurs richtet sich an Personen, die volljährig sind und von einer chronischen Erkrankung oder einer Behinderung betroffen sind sowie an Angehörige und Freunde von Menschen mit chronischer Erkrankung oder Behinderung. Grundsätzlich sind die Kurse für Menschen mit allen Erkrankungen oder Einschränkungen geeignet.

Es spielt keine Rolle, ob es sich um eine psychische oder körperliche, seltene oder häufige Erkrankung handelt. Die Teilnehmenden sollten Interesse daran haben, gemeinsam in der Gruppe etwas zu erproben und sich gegenseitig auszutauschen.

Kosten des Kurses

Durch die Förderung der Robert Bosch Stiftung und Barmer GEK ist der Kurs kostenfrei. Das Begleitbuch kann während der Laufzeit des Kurses kostenfrei ausgeliehen oder im Buchhandel käuflich erworben werden.

 

Was bietet der Kurs nicht?

Im Kurs werden keine Informationen zu einzelnen Krankheitsbildern vermittelt. Es werden keine Empfehlungen zu Therapien, Behandlungen oder Medikamenten gegeben. Die Kursteilnahme kann Ihre Therapie und Behandlung sowie den Arztbesuch ergänzen, aber nicht ersetzen.

Kursorte in Deutschland

In Niedersachsen wird das Programm zurzeit in Hannover an der Patientenuniversität angeboten. Die Patientenuniversität ist eine seit 2006 an der MHH etablierte, unabhängige Bildungseinrichtung, die die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung erhöht, die Gesundheitssystemkompetenz stärken und die Bewältigungskompetenz von Erkrankten und ihren Angehörigen verbessern will.

In Bayern wird das Programm über die Selbsthilfekoordination Bayern e.V. (SeKo Bayern) koordiniert und an den Selbsthilfekontaktstellen in Augsburg, Bamberg, München, Kempten, Mittelfranken und in Karlstadt (Region Main/Spessart) angeboten. Insbesondere hier wird das Ziel verfolgt, für bisher selbsthilfeferne Menschen eine Brücke in Selbsthilfegruppen zu schaffen.

In Baden-Würtemberg wird das Programm über die Gesundes Kinzigtal GmbH an den Standorten Wolfach, Biberach und Hausach angeboten.

Langfristig sollen weitere Praxispartner in Deutschland in die Initiative aufgenommen werden.

Das Programm wird im deutschsprachigen Raum auch in Österreich und in der Schweiz angeboten. Informationen hierzu erhalten Sie unter www.evivo.ch

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